Es ist merkwürdig still geworden um diese Ereignisse.
Gibt es vielleicht doch Ermittlungsergebnisse? Wenn ja, warum werden sie nicht veröffentlicht? Wenn nein, warum gibt es keine Fahndungserfolge?
Wieviele Ermittler sind eingesetzt? Wieviele Staatsanwälte, wie viele Kriminalbeamte?
Immerhin wurde der S-Bahnverkehr in der Hauptstadt Berlin zeitweise lahm gelegt.
Die Brandanschläge wurden schließlich nach einem nicht leicht zuzuordnenden Bekennerschreiben als Beweis für einen gefährlichen Links-Terrorismus gedeutet.
Als merkwürdig könnte gelten, dass diese Brandanschläge zeitlich mitten in die für die Sicherheitsbehörden äußerst unangenehme und für die Piraten förderliche Bundestrojaner-Diskussion hineinplatzten und diese in der Tat überdeckten. So sah ein Teil der Teilnehmer der Internet-Diskussion über das Bekennerschreiben hierin eine gezielte Aktion.
Unsere Sicherheitsdienste wären dann voll in der Mediengesellschaft angekommen: Man müsste ihnen unterstellen, dass sie jederzeit derartige Anschläge anregen oder gar durchführen würden. Dazu würde auch gehören, dass jeweils mehr oder weniger fähige Terroristengruppen observiert und zu einem politisch passenden Zeitpunkt als Nachweis für erfolgreiche Terrorbekämpfung verhaftet werden.
Das sollten wir unseren, wenn auch wenig kontrollierten Sicherheitsorganisationen nicht oder noch nicht zutrauen.